Beauty · Blogevents · Make-Up · Produkte · Rezensionen · Routinen · Vintage

Blogparade im Mai – meine Beautyklassiker

Gerade habe ich die Blogparade für den Mai von Glossybox entdeckt. Zu gewinnen gibt es eine Baguette Bag von Fendi (schätzungsweise Leder und nicht vegan) – bevor jetzt also wer schimpft, ich nehme eher aus Spaß an der Sache teil. Klar, das ist ein Fashion Klassiker, aber ich trage kein Leder. Ich habe aber Verwandte und Freunde, die das tun und kein Problem damit haben und sicherlich wird dieser Klassiker jemanden von meinen Freunden sehr, sehr glücklich machen.

Vor etwa einem Jahr habe ich angefangen, mich „vintage“ zu stylen. Der Entschluss passierte recht spontan und ich fuhr los in die nächste Drogerie, weil ich so gut wie nichts an Stylingprodukten zu Hause hatte (inzwischen unglaublich). Ein paar nicht vegane Dinge wanderten versehentlich in den Korb, diese sind inzwischen verbraucht und ersetzt durch vegane Produkte (meist immer noch aus der Drogerie). Da ich nun aber auf der Suche nach den optimalen Inhaltsstoffen bin, stehen meine Klassiker zur Zeit auch auf dem Prüfstand. Darum soll sich ja auch mein hier gerade neuer Blog drehen – daher kommt mir diese Blogparade sehr gelegen, um Euch einmal den aktuellen Ist- Zustand zu zeigen.

Ich nutze diese Blogparade um Euch also zu zeigen

  • was für mich zu einem klassischen Vintage-Makeup gehört (also die grundsätzlichen Produkte)
  • welche Produkte ich zur Zeit nutze
  • das vegan auch mit handelsüblichen Drogerieprodukten möglich ist
  • worauf man noch achten kann (Verbesserungspotential gibt es immer)

Und nun geht’s los:

Basis Pflege

  1. Haare

    Ehrlich – es geht nichts über Haarseifen oder festest Shampoo. Meine Lieblingssorten zur Zeit sind die Haarseife Glanzstück von Wolkenseifen/ Vegane Pflege (6,90 für 85g) und das feste Shampoo Froschkönig von Sauberkunst (4,90 für 45g). Alle herkömmlichen Shampoos machen mein feines Haar zu weich und praktisch nicht frisierbar. Außerdem fettet die Kopfhaut extrem nach und ich muss fast täglich waschen. Seit ich Haarseifen benutze, reichen 2-3 Wäschen in der Woche. Da die Seifen als Stück geliefert werden und meist in Papier verpackt sind, entfällt der Plastikmüll – damit tut man sich und der Umwelt etwas Gutes!

  2. Duschgel

    Siehe oben – ich benutze am Liebsten nur noch Seifen. Favoriten bisher Merlin und Bergamotte von Sauberkunst (je 5,50 für 100g).

  3. Deo

    Momentan nutze ich das Wolkenseifen Cremedeo Anno 1950, eine aluminiumfreie Creme. Wenn der Tiegel aufgebraucht ist werde ich allerdings auf die Deocreme Retro&Floral vom Schwesternhop Vegane Pflege umsteigen – da diese im umweltfreundlicheren Glastiegel geliefert wird und rein ätherische Duftstoffe enthält. Ich bin super zufrieden mit der Creme, denn seit ich auf aluminiumfreie Deos umgestiegen bin, habe ich immer schnell das Gefühl gehabt zu riechen – mit diesem Deo riecht man den ganzen Tag frisch, ohne das der Prozess des Schwitzens gänzlich unterdrückt wird.

    img_0300

Meine Vintage Make-Up Routine

  1. Grundierung/ Foundation

    Eine eigentliche Foundation nutze ich nicht, genauso wenig, wie ein Make-Up. Das liegt daran, dass ich Mischhaut habe und mich einfach „zugekleistert“ fühle mit zuviel im Gesicht. Daher nutze ich nur das Alterra Feuchtigkeitsfluid Hamamelis & Lotusblüte für erwachsene, unreine Haut. Das Produkt kostet 3,25 Euro.

    Pro

    • vegan
    • zertifizierte Naturkosmetik
    • meine Haut verträgt es  gut, ist glatt und ebenmäßig, keine Unreinheiten
    • alle Inhaltsstoffe laut Codecheck empfehlenswert

    Contra

    • enthält leider Palmöl
    • in Plastiktube verpackt

    Momentan ist es aber die beste Creme, die ich für meine Haut gefunden habe – da ich größere Baustellen sehe, steht diese Creme erst später auf dem Prüfstand.

    Falls es für den Abend oder nach einer anstrengenden Nacht etwas mehr Farbe sein darf, benutze ich das Lush Light Pink Colour SupplementIch vermische das Supplement einfach mit meiner Hautcreme und habe so eine individuelle BB-Creme für meinen Hauttyp. Allerdings nutze ich es nicht jeden Tag, sondern wirklich nur, wenn es nötig ist. Das Supplement kostet 15,95 Euro.

    Pro

    • alle Nuance bis auf „Jackie Oats“ sind vegan
    • verpackt in einem Glastiegel
    • handgemachte Naturkosmetik
    • sehr ergiebig (habe seit 2 Jahren einen Tiegel hier und noch 2/3 drin)

    Contra

    • enthält laut Codecheck 2 hormonell wirksame Stoffe
    • enthält leider Palmöl

    Da ich es eher selten benutze, ist es auch nicht meine größte Baustelle. Allerdings werde ich wohl Lush einmal anschreiben zu den hormonell wirksamen Stoffen, dass hat mich etwas erschreckt…*

  2. Concealer/ Abdeckstift

    Concealer und Abdeckstifte waren für mich bis vor kurzem eine große Baustelle, da ich keinen veganen Concealer in der passenden Konsistenz in der Drogerie gefunden habe. Für meine Augenringe (ich bin 2 fache Mutti, der jüngste holt mich 2 mal die Nacht aus dem Tiefschlaf) brauche ich eine flüssige Textur. Pudriger Concealer trocknet mir die empfindliche Haut unter den Augen einfach zu sehr aus. Für tatsächliche Unreinheiten (extrem wenige, auf Grund der richtigen Tagescreme, s.o.) habe ich gern einen Stift mit cremiger Konsistenz. Auch sind eventuelle Unreinheiten so gering, dass ich den ganzen Schnickschnack mit komplementärfarbigen Produkten schlichtweg nicht benötige.

    Als momentanen Kompromiss benutze ich für die Augenringe und die Lippenumrandung den p2 cosmetics mattifying perfection concealer in perfect nude. Mir gefällt die Deckkraft und die einfache Verblendung des Produktes und dass er keine Highlighter enthält und wirklich schön matt ist – alle anderen Concealer haben sich gern in die Fältchen abgesetzt und das macht alt. Der Concealer kostet 2,95.

    Pro

    • vegan
    • hohe Deckkraft
    • mattes Finish

    Contra

    • laut Codecheck 2 nicht empfehlenswert und 1 weniger empfehlenswerter Stoff
    • Plastikverpackungimg_0393

    Für die kleinen Hautunreinheiten benutze ich momentan den alverde NATURKOSMETIK Concealer Cover & Blend Stick in Beige Pastell 10. Der Stift hat eine gute cremige Konsistenz und ein kleines Schwämmchen zum Verblenden dabei. Er kostet 3,45 Euro.

    Pro

    • vegan
    • integriertes Schwämmchen
    • gute Deckkraft
    • schöne Konsistenz

    Contra

    • enthält Palmöl (allerdings Bio)img_0394

    Momentan sind diese Produkte für mich die optimale Wahl, auch wenn ich hier die Augen weiterhin nach noch besseren Alternativen aufhalte.

  3. Puder

    Als Puder benutze ich seit Jahren den Alterra Kompaktpuder in 01 Light. Er kostet 3,79 Euro und ist richtig angewendet (Puder sollte in die Haut gepresst und nicht kreuz und quer darüber getupft, gerieben oder gepinselt werden) super ergiebig. Er hat einen integrierten Spiegel (weswegen ich ihn dem Alverde Pendant gegenüber bevorzuge, denn Puder nehme ich unterwegs neben Lippenstift zum Nachkorrigieren mit).

    Pro

    • vegan
    • ergiebig
    • integrierter Spiegel

    Contra

    • Plastikverpackung – warum gibt es nicht Nachfüller wie früher beim Bodyshop???img_0395
  4. Rouge

    Nächste Baustelle Rouge – leider sind die meisten nämlich entweder richtiger Schrott, was die Inhaltsstoffe angeht oder aber schlichtweg nicht vegan, oder beides. Ich verbrauche hier gerade Altlasten und suche nach vertretbaren Alternativen. Rouge ist für mich wichtig für den richtigen Vintage-Chic, daher gibt es hier dazu in Kürze bestimmt Tests und Produktvorstellungen. Momentan habe ich aber kein Foto für Euch, tut mir leid…

  5. Lidschatten

    Zur Zeit nutze ich als Basics die Lidschatten p2 cosmetics Lidschatten color up! eye shadow in 010 free spirit und 250 natural beauty  (je 1,65 Euro) sowie den RdeL young in chocolate (Preis weiß ich jetzt gerade nicht, die Farbe scheint es auch nicht mehr zu geben). Alle 3 sind vegan, Codescheck hat zu diesen Produkten keine Informationen. Nachteil ist die Plastikverpackung – gerade Einzellidschatten könnten sinniger verpackt werden, vielleicht in kleinen Nachfüll- Näpfen für eine wiederverwendbare Palette. Lidschatten nutze ich sehr dezent bzw. würde ich aus Zeitgründen am ehesten weglassen, da mir der Lidstrich wichtiger ist, von daher sind die Produkte für mich in Ordnung.img_0398

  6. Eyeliner

    Nächste Baustelle – brauner Eyeliner in der richtigen Konsistenz. Ein schön geschwungener Lidstrich mit Wing ist für mich das A&O im Vintagestyle neben Augenbrauen und Lippen. Da ich aber ein heller Hauttyp bin, kräftige Lider habe, die nach einem entsprechen breiten Strich verlangen, wirkt schwarz im Alltag oft zu dramatisch. Am Liebsten mag ich Flüssigeyeliner mit Pinsel – leider ist braun da oft nicht erhältlich. Momentan nutze ich daher das alverde NATURKOSMETIK Eyeliner Gel in Espresso – wie ihr an dem Link seht, ist er offensichtlich auch nur noch in schwarz erhältlich. Das heißt, auch hier bin ich demnächst wohl wieder auf der Suche.

    Pro

    • vegan
    • ergiebig
    • Glastiegel
    • braun

    Contra

    • Pinsel von alverde viel zu dick – Pinsel im Künstlerbedarf besorgen schafft Abhilfe
  7. Augenbrauen

    Ich bin nicht mit zu dicken oder zu dünnen Augenbrauen gestraft, sondern mag meine Augenbrauen echt gern von ihrer Form her – schöner Schwung, richtige Breite – nur, sie sind sehr hell. Nach dem in Form zupfen muss ich daher ein wenig betonen und nachzeichnen, allerdings mache ich darum nicht viel Aufhebens, ich nutze lediglich einen Stift für blonde oder hellbraune Haare. Die Stifte meiner Wahl wäre dabei der alverde NATURKOSMETIK Augenbrauenstift in Blond  für 1,45 Euro – leider war der die letzten Male vergriffen, daher seht ihr auf den Bildern andere Stifte von RdeL Young und Rival Loop.

    Pro

    • vegan
    • Holzstift
    • mit Bürste
    • Blond/ hell

    Contra

    • enthält leider Palmöl
    • enthält 1 nicht empfehlenswerten Farbstoff laut Codecheckimg_0401
  8. Wimperntusche

    Auch mit meinen Wimpern habe ich Glück, so dass ich im Prinzip bei der Wimperntusche eigentlich nicht wählerisch sein müsste – außer, dass ich gern vegane Wimperntusche in braun hätte – leider scheinen sich vegan und braun auszuschließen. Zur Zeit benutze ich daher die alverde NATURKOSMETIK Wimperntusche Mascara Nothing but Volume für 3,95 Euro. Abgesehen vom enthaltenen (Bio-) Palmöl schneidet diese auch bei Codecheck auch sehr gut ab. Wimperntusche tausche ich aus Hygienegründen alle 3 Monate aus – eventuell wird es diese wieder, weil ich zufrieden damit bin. Vielleicht wird es auch das Pendant von Rossmann, wenn ich gerade nicht zu DM komme – auch diese schneidet nämlich genauso gut bei Codecheck ab.img_0402

  9. Lippen

    Was ist neben den betonten Augenbrauen und dem klassischen Lidstrich wichtig für das Vintagestyling? Richtig, die stark betonten Lippen (typ-gerecht, es muss nicht immer Rot sein!) Ich mag klassisches, mattes Rot. Und bis gestern hatte ich ein schlechtes Gewissen, bis ich eben gemerkt habe, dass mein Lippenstift vegan ist. Vegane Lippenstifte in Onlineshops liegen meist so um die 20-30 Euro – mein Lippenstift hält dank eines simplen Tricks sehr, sehr lange, von daher wäre es mir das schon wert – aber, leider sehen die Lippenstifte immer schimmernd oder glänzend aus und das will ich ja nun überhaupt nicht haben.

    Daher benutze ich zur Zeit den essence cosmetics Lippenstift longlasting lipstick all you need is red. Bei einem Preis von 2,25 Euro sollte klar sein, dass dieser Lippenstift bei Codecheck nicht komplett grün gekennzeichnet ist, so enthält er 2 nicht empfehlenswerte, 1 weniger empfehlenswerten und einen Inhaltsstoff, der Palmöl enthalten kann. Dafür ist er vegan und überall erhältlich und eine Alternative bis ich einen guten Lippenstift gefunden habe oder als Alternative für die Handtasche.

    Um meine Lippen zu umranden nutze ich einen Lipliner nahe meiner Naturlippenfarbe, so geht einer für alle. Dafür nehme ich den Alterra Lipliner  in Rosewood. Hierfür gibt es leider keine Bewertung bei Codecheck, aber laut Rossmann ist dieser Liner vegan.

    Und mein Geheimtipp um lästiges Nachschminken zu vermeiden – die Lippen einmal schminken, dann mit Fixierpuder bestäuben, dann nochmals mit Lippenstift nachziehen. Mein Lippenstift hält so locker 8-10 Stunden, es sei denn, es gibt was extrem fettiges zu Essen (Döner oder Burger geht nicht). Fixierpuder habe ich noch einen Rest, den ich mal so mitgenommen habe – hier bin ich auch auf der Suche nach dem geeigneten Produkt. Der Puder, den ich gerade nutze, ist aber vegan.

Ergänzung – die perfekten klassischen Nägel

Wer die passenden klassischen Nägel haben möchte, der sucht wahrscheinlich noch nach dem perfekten Nagellack. Für mich der perfekte Lack zur Abrundung des Looks der essence cosmetics Nagellack the gel nail polish fame fatal 16. Der Nagellack kostet 1,55 Euro und schneidet bei Codecheck und Toxfox relativ gut ab. Wichtig ist aber – auch auf meinen Problemnägeln hält er wenigstens 2 Tage.

Und die Frisur

Nun fehlt noch die Frisur. Hier habe ich eher ein zeitliche Routine, nach dem Waschen abends drehe ich mir 2 mal die Woche über Nacht Pincurls ein, diese trage ich am nächsten morgen als weiche Vintage-Locken oder Wellen. Dies gibt meinem feinen Haar soviel Struktur, dass ich die nächsten Tage easy schöne Vintage- Hochsteckfrisuren tragen kann. Diese fixiere ich mit Bobbypins, Kämmen und Haargummis und eventuell mit ein ganz wenig Haarspray (Isana für feines Haar). Sollten Partien mit dem Lockenstab nachbearbeitet werden müssen, kommt ein Hitzeschutz von Balea zum Einsatz – that’s it.

img_0409-1

So, das ist eine lange Geschichte geworden – aber ihr seht, es gibt vegane Produkte auch in der örtlichen Drogerie – allerdings lohnt es sich zu schauen, was man sich da an Inhaltsstoffen ins Gesicht schmiert. Ich werde also noch viel hier im Blog testen und verbessern können.

Und wer sich jetzt fragt, wie lange ich morgens denn so brauche – nicht länger als 30 Minuten inklusive Ankleiden und Duschen – auch wenn die Liste lang aussieht.

 

*Update 17.06.2016

Heute habe ich LUSH Deutschland über Facebook angeschrieben und die Frage nach den 2 Parabenen, die im Colour Supplement verwendet werden, gefragt. LUSH wirbt nicht damit, Naturkosmetik herzustellen, sondern „fresh, handmade cosmetics“ – ja, „handmade“ hat seinen Preis (auf Grund meines eignen Berufes habe ich da mehr als Verständnis) aber, auch wenn ich die Handarbeitskosten einrechne, sobald das eingesetzte Material minderwertig oder nicht besser ist als das in konventionellen Produkten, darf man sich mal fragen, ob das Preisleistungsverhältnis noch stimmt.

Hier einmal die Antwort von LUSH:

Hallo liebe Sabrina,

wie du selbst schon erwähnst, stellen wir keine Naturkosmetik her. Unsere Kosmetik ist frisch, handgemacht, vegetarisch/vegan und frei von Tierversuchen. Wir benutzen ausschließlich frische Inhaltsstoffe und sichere synthetische Stoffe.

Natürlich finden wir finden es super, dass du dich mit den Inhaltsstoffen deiner Kosmetikprodukte auseinandersetzt und verstehen, dass du und auch andere Kunden dem Einsatz von Parabenen kritisch gegenüberstehst.

Flüssige Produkte müssen konserviert werden, damit sich keine Bakterien oder Keime in ihnen ansiedeln. Wir halten die von uns eingesetzten Parabene in den von uns verwendeten Mengen wirklich für die unbedenklichste Variante, synthetische Konservierungsstoffe zu verwenden. Herkömmliche Alternativen wie Alkohole können die Haut austrocknen oder reizen, deshalb verwenden wir sie nicht gern. Andere alternative Stoffe sind uns noch zu wenig erforscht. Parabene sind farblos, geruchsneutral sowie ungiftig und besitzen eine breitgefächerte antimikrobielle Wirkung.

Wir verstehen deine Bedenken, aus diesem Grund verwendet Lush weiterhin Parabene in Konzentrationen, die der EU Kosmetikverordnung entsprechen. Die aktuelle Verordnung erlaubt eine Höchstkonzentration von 0,4% Methylparaben in kosmetischen Produkten, Lush verwendet standardmäßig 0,2%.

Für Propylparaben gilt ebenfalls eine zulässige Höchstkonzentration von 0,4%, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fordert jedoch eine maximale Konzentration in Höhe von 0,19%. In den Produktformeln von Lush befinden sich nicht mehr als 0,1% Propylparaben.

Hierzu noch ein kurzer Auszug aus unserem Artikel zu Konservierungsstoffen:

Tatsächlich können die Bedenken rund um Parabene auf eine Studie aus dem Jahr 2004 zurückgeführt werden, in der Spuren davon in Brusttumoren entdeckt wurden. Daraus entstand die Theorie, dass Parabene zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen und somit das Risiko von Brustkrebs erhöhen können, da sie eine ähnliche Struktur wie das Hormon Östrogen aufweisen. Weitere Studien haben allerdings keine Beweise gefunden, die diese Theorie unterstützen. Rachel Rawson, klinische Krankenschwester bei Breast Cancer Care, bestätigt: „Es gibt zurzeit keine eindeutigen Beweise dafür, dass der Gebrauch von parabenhaltigen Produkten mit der Entstehung von Brustkrebs zusammenhängt.“

Mittlerweile wurden Parabene derart gründlichen Tests unterzogen, dass Experten sie heute für sicherer als andere synthetische Konservierungsstoffe halten. Dr. Edmund Fowles von EF Chemical Consulting, einem Unternehmen, das die Produktsicherheit von Kosmetika beurteilt, betont: „Ich bin davon überzeugt, dass Parabene sicher sind. Nach all der Aufregung über potentielle Gefahren wurden gründliche Untersuchungen durchgeführt, die alle Gesichtspunkte abdecken. ‚Parabenfreie‘ Kosmetik beinhaltet schlicht andere Konservierungsstoffe, die um einiges schlechter erforscht sind als Parabene selbst. Wie können wir dann behaupten, diese Produkte seien besser?“

Da wir den Einsatz von Parabenen aber selbst auch gern minimieren wollen, entwickeln wir viele Produkte, die ganz ohne Konservierungsstoffe auskommen – zum Beispiel indem sie kein Wasser enthalten, so dass sich keine Keime vermehren können. Erst im letzten Sommer haben wir selbstkonservierende Alternativen zu drei beliebten Produkten entwickelt (Dream Cream, Ocean Salt und Mask of Magnaminty), so dass die Kunden selbst entscheiden können, ob sie die konservierte oder selbstkonservierte Version ohne synthetische Konservierungsmittel verwenden möchten. Insgesamt sind ganze 70% unseres Sortiments ohne synthetische Konservierungsstoffe, und wir finden, das ist eine tolle Zahl!

Gerne kannst du auch unseren Artikel dazu lesen: www.lush.de/konservierungsstoffe

Bei den Portale wie u.A. Codecheck kann übrigens jeder Internetuser die Inhaltsstoffe verändern, wie er gerade möchte, und das spricht leider nicht dafür, dass man denen sein Vertrauen schenken sollte.

Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne bei uns!

Nun, daraus kann man machen, was man möchte, aber für mich heißt dies, dass ich nicht mehr regelmäßig LUSH Produkte nutzen werde – bzw. wahrscheinlich gar nicht mehr, es sei denn, ich bin mal irgendwo shoppen und nehme mir eine Badekugel aus der Filiale für den Abend mit. Denn für weniger Geld bekomme ich Alternativen aus der Naturkosmetik, die ohne diese Konservierungsstoffe auskommen. Ich bin durchaus in der Lage, die Inhaltsstoffe auf der Packung mit den Angaben von Codecheck zu vergleichen (was ich auch 3mal getan habe, weil es mich so geschockt hat) – alle anderen Produkte aus der Drogerie waren ja parabenfrei!

Für das Geld, das ich bei Lush für ein Produkt lasse, kann ich mir alle anderen Produkte im Jahresvorrat kaufen – anders gesagt, nähe ich ein Brautkleid aus Billigsatin für 2 Euro den Meter wird kaum eine Kundin bereits sein, mehr dafür zu bezahlen als für ein Chinabrautkleid auf Ebay, auch wenn es Handarbeit ist…

Advertisements

5 Kommentare zu „Blogparade im Mai – meine Beautyklassiker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s